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Vertreterversammlung der Volksbank Köln Bonn im Gürzenich: 4,5 Prozent Dividende beschlossen – höchste Ausschüttung seit Fusion 2017

Rund 350 Gäste diskutierten im Kölner Traditionshaus über Vertrauen, Nähe und die Zukunft der regionalen Genossenschaftsbank

Köln, Bonn/Rhein-Sieg, 15. Juni 2026

Die Vertreterversammlung der Volksbank Köln Bonn hat eine Dividende von 4,5 Prozent für das Geschäftsjahr 2025 beschlossen. Damit erhalten die knapp 120.000 Mitglieder der regionalen Genossenschaftsbank die höchste Dividende seit der Fusion im Jahr 2017. Rund 350 Gäste waren der Einladung in den Kölner Gürzenich gefolgt. Der Veranstaltungsort wechselt turnusmäßig, 2027 findet die Vertreterversammlung wieder in Bonn statt. Durch die Versammlung führte Nicolai Lucks, Vorsitzender des Aufsichtsrats (Kreishandwerksmeister, Geschäftsführer der Wallburger GmbH sowie Beiratsvorsitzender der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH).

Dividendenbeschluss: klares Signal an die Mitglieder
Der Vorstand hatte der Vertreterversammlung die Dividendenausschüttung vorgeschlagen und die Vertreterinnen und Vertreter folgten dem Vorschlag. Somit wird auf die Geschäftsanteile der Mitglieder eine Dividende von 4,5 Prozent ausgeschüttet.

„Die Nähe zu unseren Mitgliedern, Kundinnen und Kunden ist ein zentraler Faktor, der maßgeblich zum Erfolg der Bank beiträgt“, betont Jürgen Pütz, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Köln Bonn. „Trotz eines herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds konnten wir die Zahl unserer Mitglieder auf knapp 120.000 steigern. Damit sind zwei von drei Kundinnen oder Kunden auch Mitglieder unserer Bank. Das solide Jahresergebnis erlaubt es uns, unseren Mitgliedern eine erhöhte Dividende von 4,5 Prozent auszuschütten – ein klares Zeichen für ein gelebtes Genossenschaftsprinzip.“

Aufsichtsrat: Wiederwahlen und eine Neuwahl
Im Rahmen der Vertreterversammlung wurden sechs Mitglieder des Aufsichtsrats wiedergewählt. Erneut gewählt wurden: Anne Bong-Wasserfuhr, Georg Brauckmann, Andreas Gemein, Matthias Klein, Gerd Linden und Nicolai Lucks

Die Vertreterversammlung der Volksbank Köln Bonn hat Thomas Radermacher neu in den Aufsichtsrat gewählt. Der Tischlermeister führt eine Schreinerei in Meckenheim und wurde 2025 zum Präsidenten der Handwerkskammer zu Köln gewählt. Seit 15 Jahren gehört er dem Vorstand der Handwerkskammer zu Köln an. In den vergangenen 18 Jahren war Radermacher außerdem Kreishandwerksmeister für Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis.

Damit setzt die Genossenschaftsbank ihre enge, seit der Gründung gelebte Verbindung zum regionalen Handwerk fort. „Wir sind stolz, diese Tradition weiterführen zu können. Das Handwerk gehört zu unserer DNA. Mit Thomas Radermacher gewinnt unser Aufsichtsrat eine starke Stimme für die mittelständische Wirtschaft in unserer Region und unterstreicht, wofür wir als Volksbank Köln Bonn stehen: Nähe, Verlässlichkeit und Partnerschaft auf Augenhöhe“, sagt Jürgen Pütz, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Köln Bonn. Bereits die früheren Handwerkskammer-Präsidenten Hans Langemann (1975–1990) und Franz-Josef Knieps (1995–2010) prägten die Arbeit des Gremiums und sind bis heute Ehren-Aufsichtsratsvorsitzende. Seit 2011 brachte Hans Peter Wollseifer als Präsident der Handwerkskammer zu Köln und langjähriger Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks wichtige Impulse in den Aufsichtsrat ein.

In der anschließenden konstituierenden Sitzung bestätigte das Gremium Nicolai Lucks als Vorsitzenden sowie Monika Lütz-Blömers als stellvertretende Vorsitzende.

„Vertrauen“ als Leitthema – Talkformat mit lokaler Medienbegleitung
Den Bericht des Vorstands stellte Jürgen Pütz in einem Talkformat mit Volker Groß, Chefredakteur von Radio Bonn/Rhein-Sieg, vor. Das Leitthema war „Vertrauen“ und die Frage, warum Mitglieder sowie Kundinnen und Kunden der Volksbank Köln Bonn vertrauen und dies auch können. Themen waren unter anderem digitale Sicherheit, die Absicherung von Geldautomaten und Schließfächern sowie die zukünftige Ausrichtung des Filialnetzes. Pütz unterstrich dabei, dass der persönliche Kontakt und das menschliche Miteinander weiterhin die Basis der Volksbank Köln Bonn bleiben.

Engagement für die Region: Mittel für die Stiftung miteinander füreinander
Darüber hinaus stellt die Volksbank Köln Bonn 0,1 Prozent der Geschäftsguthaben als Spende für ihre Stiftung miteinander füreinander bereit. Die Mittel werden zur Förderung gemeinnütziger, sozialer und kultureller Initiativen eingesetzt – insbesondere zur Unterstützung von unverschuldet in Not geratenen Mitgliedern. Die Stiftung feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum und stellt einen Sonderspendentopf in Gesamthöhe von 111.000 Euro zur Verfügung. 30 Vereine können sich jeweils um eine Spende in Höhe von 3.000 Euro bewerben. Eine prominent besetzte Jury wird bis Ende des Jahres 3 Vereine definieren, die jeweils noch einmal 7.000 Euro on top (also insgesamt 10.000 Euro) erhalten.

  • Vertreterversammlung der Volksbank Köln Bonn 2026 im Gürzenich
    Vertreterversammlung der Volksbank Köln Bonn 2026 im Gürzenich
  • Aufsichtsrat- und Vorstandsmitglieder der Volksbank Köln Bonn
    Aufsichtsrat- und Vorstandsmitglieder der Volksbank Köln Bonn
  • Aufsichtsratmitglieder der Volksbank Köln Bonn
    Aufsichtsratmitglieder der Volksbank Köln Bonn
  • v.l.n.r.: Thomas Radermacher, Monika Lütz-Blömers, Nicolai Lucks
    v.l.n.r.: Thomas Radermacher, Monika Lütz-Blömers, Nicolai Lucks