Vertreterversammlung der neuen Volksbank Köln Bonn eG tagte erstmals im Kölner Gürzenich

Köln/ Bonn 28. Mai 2018

  • Fusion erfolgreich umgesetzt dank Engagement der Mitarbeiter
  • 5,3 Millionen Euro als Dividende ausgeschüttet
  • Erfolgreiches Jahr trotz schwierigem Umfeld
  • Gesamtes Kundenvolumen auf 10,4 Milliarden Euro gesteigert

 

Nach der Fusion im Jahr 2017 begrüßte der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Andreas Madaus die Mitglieder-Vertreter zur ersten gemeinsamen Vertreterversammlung der neuen Volksbank Köln Bonn eG im Gürzenich. Der Vorstandsvorsitzende Jürgen Pütz erklärte: „Durch die Fusion der beiden gesunden Banken auf Augenhöhe wurden
vor einem Jahr die Weichen für ein solides und nachhaltiges Wachstum gestellt. Der unternehmerische Erfolg zeigt, dass der eingeschlagene Weg der Richtige ist“.


Aus Sicht der Volksbank Köln Bonn war das Geschäftsjahr 2017 trotz der nach wie vor schwierigen Rahmenbedingungen und der anhaltenden Minuszins-Politik der Europäischen Zentralbank geprägt von kräftigen Zuwächsen auf allen Geschäftsfeldern.

„Wir hatten erneut ein gutes Jahr mit überdurchschnittlichen Zuwächsen. Wir danken allen Mitgliedern und Kunden für das große Vertrauen!“ sagte Vorstandsvorsitzender Jürgen Pütz.

Das bilanzielle Kreditgeschäft der Bank ist um 5,7 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro gewachsen. Den größten Anteil am Boom der Kreditseite haben die Wohnbaudarlehen. Der Gesamtbestand an Immobilienfinanzierungen in den Büchern der Volksbank beläuft sich per 31.12.2017 auf 2,4 Milliarden Euro und liegt damit um 171 Millionen Euro über dem Vorjahresergebnis.

Auch auf der Einlagenseite ging es bei der Volksbank stetig aufwärts. 123 Millionen Euro vertrauten die Kunden der Volksbank mehr an als in 2016, weshalb das Einlagen-Volumen auf 3,9 Milliarden Euro stieg. Unter dem Strich expandierte die Bilanzsumme um 4 Prozent auf knapp 5 Milliarden Euro. Das Gesamt-Kundenvolumen (Summe aus betreutem Anlage- und Kreditvolumen) stieg in 2017 um 4,6 Prozent auf 10,4 Milliarden Euro, nachdem es in 2016 bei 9,9 Milliarden Euro gelegen hatte.

Der Jahresüberschuss (Gewinn nach Steuern) der Bank beträgt 9,6 Millionen Euro. Er wird mit 4,3 Millionen Euro zur Stärkung der Rücklagen verwendet.

Die Eigentümer der Volksbank partizipieren mit 5,3 Millionen Euro am guten Erfolg der Genossenschaftsbank. Sie erhalten eine Dividende von 4 Prozent. Weitere 0,1 Prozent (rund 130.000 Euro) fließen als Spende in die Stiftung „Solidaritätsfonds der Volksbank Köln Bonn eG“.

Die Mittel des Fonds werden zur Unterstützung von gemeinnützigen, sozialen und kulturellen Initiativen und insbesondere für unverschuldet in Not geratene Mitglieder der Genossenschaft verwendet. Im Jahr 2017 schüttete der in der Rechtsform einer Stiftung geführte Solidaritätsfonds Unterstützungsleistungen in Höhe von rund 75.455 Euro aus. In 2018 belaufen sich bereits gezahlte oder fest zugesagte Beträge auf 8.300 Euro.

Das genossenschaftliche Geschäftsmodell sei weiterhin sehr attraktiv, was Pütz an der Mitgliederentwicklung seines Hauses festmachte. In 2017 seien 852 Kunden der Genossenschaft als Mitglied beigetreten. Die Zahl der Mitglieder beträgt 111.740.

Bankdirektor Pütz berichtete weiter, dass „zwar der Trend im Zinsgeschäft für das Jahr 2018 aufgrund des Niedrigzinsumfeldes negativ“ sei. Da die Bank aber auf der Kostenseite aktiv gegensteuere und sich Synergieeffekte aufgrund der Fusion positiv bemerkbar machten, erwarte man für 2018 ein um rund 2 Millionen Euro verbessertes Betriebsergebnis.

Die Vertreterversammlung bestätigte die Aufsichtsratsmitglieder Dr. Hildegard Ersfeld-Dreßen, Johannes Klassen, Monika Lütz-Blömers, und Dr. Christiane Weinberg in ihren Ämtern. Das langjährige Aufsichtsratsmitglied Hubertus Nordhorn hatte auf eigenen Wunsch auf eine Wiederwahl verzichtet. Dem Aufsichtsgremium gehören insgesamt 24 Mitglieder an,
darunter acht Vertreter der Bankmitarbeiter. In der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrates unmittelbar nach Ende der Vertreterversammlung wurden der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Andreas Madaus und seine Stellvertreterin Monika Lütz-Blömers in ihren Ämtern bestätigt.

Die Vertreterversammlung wurde musikalisch umrahmt vom Jugendchor „Young Hope“ aus Eitorf. Der Chor blickt mittlerweile auf 45 Jahre musikalischer Arbeit zurück. Erst kürzlich hatte er die Region auf dem Münsteraner Katholikentag repräsentiert.

Mit über 210.763 Kunden, 112.000 Mitgliedern und einer Bilanzsumme in Höhe von knapp 5 Mrd. Euro rangiert die neue Volksbank Köln Bonn auf Platz 9 der regional tätigen Genossenschaftsbanken in Deutschland. Insgesamt 94 Standorte unterhält die neue Bank in der starken Wirtschaftsregion Köln/Bonn/Rhein-Sieg.

Foto: Pia Müller