Netzwerk Integration

Das Netzwerk Integration erhält finanzielle Unterstützung aus der Solidaritätsfonds-Stiftung der Volksbank Köln Bonn eG für Flüchtlingshilfe

Königswinter-Oberpleis, 16.08.2018

Das Netzwerk Integration Königswinter e.V. (NIK) betreibt seit 2016 eine Internationale Begegnungsstätte im Oberpleiser Mathildenpark an der Dollendorfer Straße. Neben Deutschkursen, Nachhilfestunden für Kinder und Jugendliche sowie Sportangeboten unterhalten die ehrenamtlichen Mitarbeiter des NIK auch eine Fahrradwerkstatt.
Das NIK, das von der Stadt Königswinter und Hilfsorganisationen wie Help und Care Deutschland unterstützt wird, hat derzeit knapp 40 Mitglieder, davon 15 Aktive, die sich im Büro, den Kursen oder in der Küche einbringen. Sie helfen bei der Suche nach Wohnraum, Ausbildungs- oder Arbeitsplätzen und beim Umgang mit Behörden.


Damit das NIK die vielfältigen Aktivitäten dauerhaft anbieten kann, benötigt der Verein Spenden. Der Solidaritätsfonds der Volksbank Köln Bonn, der nach dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" ehrenamtliches Engagement unterstützt, hat dem NIK eine Zuwendung in Höhe von 2.500 Euro zur Verfügung gestellt, mit der primär das Projekt "Fahrradwerkstatt" gefördert werden soll. In der Werkstatt werden gespendete Fahrräder, wenn erforderlich, repariert und Flüchtlingen zur Verfügung gestellt. Die Flüchtlinge lernen dort auch, unter fachlicher Leitung einfache Reparaturen durchzuführen.
Volksbank-Regionaldirektor Sascha Grendel überzeugte sich vor Ort über die Verwendung der Spende und erklärte: „Mit seiner Arbeit setzt das Netzwerk Integration genau das um, was Intention des Solidaritätsfonds ist, nämlich die Hilfe zur Selbsthilfe!“

Cornelius Henze, Vorsitzender des NIK, erläuterte: „Wir möchten den Geflüchteten praktische Hilfestellung leisten und haben dabei besonders deren Beschäftigungssituation im Blick. Ganz wichtig: Alle, die ihre Heimat verlassen mussten, brauchen menschlichen Anschluss.“.


Die Vertreterversammlung der Volksbank hatte 2013 beschlossen, einen eigenen Solidaritätsfonds einzurichten. Die Mittel des Fonds sollen zur Unterstützung von gemeinnützigen, sozialen und kulturellen Initiativen und insbesondere für unverschuldet in Not geratene Mitglieder der Genossenschaft verwendet werden.

Dazu erklärte Volksbank-Regionaldirektor Sascha Grendel, der zugleich auch Mitglied im Kuratorium des Solidaritätsfonds ist: „Der Fonds ist eine zutiefst genossenschaftliche Einrichtung. Unsere Gründer Hermann Schultze Delitzsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen haben uns die genossenschaftlichen Grundsätze der Solidarität, der Selbsthilfe und Selbstverantwortung ins Stammbuch geschrieben. Wenn jetzt unsere Mitglieder auf einen kleinen Teil ihrer Dividende verzichten, um einen Hilfsfonds zu finanzieren, dann tun sie genau das, was Genossenschaft ausmacht, nämlich nachhaltig solidarisch denken und handeln.“

Durch den Verzicht der Mitglieder auf 0,1% ihrer Dividende wurden dem Fonds in diesem Jahr Mittel in Höhe von rund 130.000 Euro zur Verfügung gestellt, die jetzt an unverschuldet in Not geratene Mitglieder ausgeschüttet werden.