3.325 Euro-Spende des Solidaritätsfonds der Volksbank Köln Bonn für Hennef hilft e.V.

Hennef, 19. Juli 2018

Eine Spende aus dem Solidaritätsfonds der Volksbank Köln Bonn in Höhe von 3.325 Euro ging an den Verein „Hennef hilft“. Der noch junge Verein wurde vor zwei Jahren aus der Flüchtlingshilfe heraus gegründet. Inzwischen helfen mehr als 20 Menschen jeden Alters ehrenamtlich bei der Integration in die hiesige Gesellschaft „Unsere Mitglieder engagieren sich neben Schule, Studium und Job für das Zusammenkommen von Einheimischen und Flüchtlingen, geben Deutschunterricht oder stehen mit Rat und Tat im Alltag zur Seite.“ erklärte Christoph Laudan vom Vorstand des Vereins.
 
Die Aktiven des Vereins, darunter Deutschlehrer, Dolmetscher, Integrationspaten und Betreuer für Kinder organisieren Ausflüge zum Beispiel in den Kölner Zoo, Theater- und Museumsbesuche, Wanderungen, ein Adventscafé und vieles mehr.  Dazu arbeitet Hennef hilft e.V. eng mit der Stadt Hennef und dem Kommunalen Integrationszentrum (KI) des Rhein-Sieg-Kreises zusammen.

Eine spezielle Zielgruppe stellen die Flüchtlingskinder dar, für die „Hennef hilft“ Spiel- und Sportgeräte erworben hat. Die Helfer bieten Spielenachmittage an oder nehmen die Geräte mit in die Flüchtlingsunterkunft und laden die Kinder und Jugendlichen ein, sich mit dem breiten Spieleangebot die Zeit sinnvoll zu vertreiben.

Die Kosten für die Spiel-, Sport- und Koordinationsgeräte konnten durch eine Spende in Höhe von 3.325 Euro der Solidaritätsfonds-Stiftung der Volksbank Köln abgedeckt werden. Der Vorsitzende des Stiftungs-Kuratoriums Hans Gerd Pützstück und Volksbank Regionaldirektor Sascha Grendel  besuchten zusammen mit Hennefs Bürgermeister Klaus Pipke das vom Verein organisierte Picknick und Minigolfspiel im Kurpark, um sich von den Aktivitäten des rührigen Vereins ein Bild zu machen.

Der Vorsitzende von „Hennef hilft“, Christoph Laudan, bedankte sich für die großzügige und unbürokratische Unterstützung: „ Da wir alle ehrenamtlich tätig sind, benötigen wir für die Aktivitäten mit den Flüchtlingen finanzielle Unterstützung von außen. Dem Solidaritätsfonds der Volksbank gilt im Namen der von uns betreuten Menschen ein herzliches Dankeschön!“

Der Vorsitzende des Stiftungskuratoriums Hans Gerd Pützstück erläuterte die Bewegründe für die Errichtung des Solidaritätsfonds: „Die Vertreterversammlung der Volksbank Bonn Rhein-Sieg, die seit 2017 den Namen Volksbank Köln Bonn eG trägt,  hatte 2013 beschlossen, einen eigenen Solidaritätsfonds einzurichten. Die Mittel des Fonds sollen zur Unterstützung von gemeinnützigen, sozialen und kulturellen Initiativen und insbesondere für unverschuldet in Not geratene Mitglieder der Genossenschaft verwendet werden.“

Volksbank-Regionaldirektor Sascha Grendel, der zugleich auch Mitglied im Kuratorium des Solidaritätsfonds ist, erklärte: „Der Fonds ist eine zutiefst genossenschaftliche Einrichtung. Unsere Gründer Hermann Schultze Delitzsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen haben uns die genossenschaftlichen Grundsätze der Solidarität, der Selbsthilfe und Selbstverantwortung ins Stammbuch geschrieben. Wenn unsere Mitglieder auf einen kleinen Teil ihrer Dividende verzichten, um einen Hilfsfonds zu finanzieren, dann tun sie genau das, was Genossenschaft ausmacht, nämlich nachhaltig solidarisch denken und handeln.“

Durch den Verzicht der Mitglieder auf 0,1% ihrer Dividende werden dem Fonds in jedem Jahr Mittel in Höhe von rund 100.000 Euro zur Verfügung gestellt.