Solidaritätsfonds der Volksbank kooperiert mit kivi eV

Hennef, 12. Dezember 2017

Der Solidaritäts-Fonds der Volksbank Köln Bonn geht eine Kooperation mit der Initiative „Mitten im Leben“, die vom Verein kivi im Rhein-Sieg-Kreis getragen wird, ein. Damit verbunden ist eine Gesamtzusage über eine finanzielle Förderung in Höhe von 15.000 Euro, die in drei Tranchen von 2017 bis 2019 gezahlt wird.

Vorstandsvorsitzender Hermann Allroggen unterzeichnete jetzt zusammen mit Volksbank-Regional-Direktor Sascha Grendel den Kooperationsvertrag.

Zeugen des Vertragsschlusses in den Räumen der Volksbank am Hennefer Stadtsoldatenplatz waren die Bürgermeister Klaus Pipke (Hennef), und Rüdiger Storch (Eitorf), da die vom Solidaritätsfonds unterstützen Projekte in den Zuständigkeitsgebieten der Bürgermeister liegen.  Sowohl in Hennef-Dambroich wie in Windeck-Leuscheid geht es um die Verbesserung der Nahversorgung, während in Eitorf-Merten die Themen Mobilität und Verkehrssicherheit im Vordergrund stehen.
kivi eV versteht sich als Netzwerk zur Schaffung von gesunden Lebenswelten speziell im ländlichen Raum. Die Modellorte, in denen die extra für ihre Aufgaben geschulten Teams aus Ehrenamtlern aktiv sind, wurden gezielt ausgewählt. Sie liegen eher etwas abseits der Zentren, da dort der Bedarf zur Verbesserung der Versorgungs-Infrastruktur am größten ist.

Hermann Allroggen bedankte sich für die Unterstützung durch den Solidaritätsfonds und stellt fest, dass kivi nicht nur auf die Unterstützung der Kommunen angewiesen sei, sondern insbesondere tatkräftige Hilfe aus Unternehmen brauche.
„Es geht um die Revitalisierung von Gemeindezentren. Damit denken wir heute darüber nach, was in zehn bis fünfzehn Jahren in den Dörfern und kleinen Orten unserer Region Realität sein wird, nämlich dass die Zahl der über 80 Jährigen signifikant ansteigen wird“, erklärt Allroggen.


Die Vertreterversammlung der Volksbank Bonn Rhein-Sieg hatte 2013 beschlossen, erstmalig in der über 110-jährigen Geschichte der Volksbank, einen eigenen Solidaritätsfonds einzurichten. Die Mittel des Fonds sollen zur Unterstützung von gemeinnützigen, sozialen und kulturellen Initiativen und insbesondere für unverschuldet in Not geratene Mitglieder der Genossenschaft verwendet werden.
Mittlerweile heißt das Kreditinstitut Volksbank Köln Bonn, nachdem die Fusion mit der Kölner Bank umgesetzt worden ist. Auch unter der neuen Flagge werde der Solidaritätsfonds fortgeführt versichert Regional-Direktor Sascha Grendel.

Weiter erklärte Grendel, der zugleich auch Mitglied im Kuratorium des Solidaritätsfonds ist: „Der Fonds ist eine zutiefst genossenschaftliche Einrichtung. Unsere Gründer Hermann Schultze Delitzsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen haben uns die genossenschaftlichen Grundsätze der Solidarität, der Selbsthilfe und Selbstverantwortung ins Stammbuch geschrieben. Wenn jetzt unsere Mitglieder auf einen kleinen Teil ihrer Dividende verzichten, um einen Hilfsfonds zu finanzieren, dann tun sie genau das, was Genossenschaft ausmacht, nämlich nachhaltig solidarisch denken und handeln.“

Durch den Verzicht der Mitglieder auf 0,1% ihrer Dividende wurden dem Fonds in diesem Jahr Mittel in Höhe von rund 55.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Vertragsunterzeichnung von Hermann Allroggen und Sascha Grendel

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